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Risiko­lebens­versiche­rung ohne Gesundheitspr├╝fung

Viele Verbraucher suchen nach einer Risikolebensversicherung ohne Gesundheitspr├╝fung.

Leider wird die Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsfragen seit 2010 nicht mehr angeboten: Vorerkrankungen wirken sich auf die H├Âhe der Versicherungsbeitr├Ąge aus und m├╝ssen angegeben werden.

Die Risikolebensversicherung ist also f├╝r Raucher und Personen mit gesundheitlichen Beschwerden teurer als f├╝r Nichtraucher und Gesunde.

W├Ąhrend es bis 2010 noch m├Âglich war, eine Risikolebensversicherung ohne Gesundheitspr├╝fung abzuschlie├čen, hat die Delta Lloyd, der zu diesem Zeitpunkt einzige Anbieter f├╝r Risikoversicherungen ohne Gesundheitsfragen, das Neugesch├Ąft zum 17. M├Ąrz 2010 eingestellt. Die entsprechenden Tarife waren auch gegen├╝ber Risikolebensversicherungen mit Gesundheitsfragen sehr teuer. Kein Wunder, schlie├člich kalkulieren die Versicherer die Beitr├Ąge anhand des Sterberisikos des jeweiligen Versicherten.

Liegen keine Angaben zu Erkrankungen und Lebenswandel des Versicherten vor, k├Ânnen relevante Risiken nicht ber├╝cksichtigt werden. Damit die entsprechenden Versicherungstarife dennoch rentabel blieben, wurde von einem sehr hohen durchschnittlichen Risiko ausgegangen, was sich auf die Beitr├Ąge ausgewirkt hat.

Insbesondere junge Menschen, mit einem geringen Sterberisiko haben bei der Risikolebensversicherung ohne Gesundheitspr├╝fung also draufgezahlt. Mit einem Risikolebensversicherung Vergleich kann jeder seinen individuellen Tarif ermitteln. Bis zu einer Versicherungssumme von 250.000 Euro erh├Ąlt man die Risikolebensversicherung ohne ├Ąrztliche Untersuchung. Es gilt dann nur, die Gesundheitsfragen im Versicherungsantrag zu beantworten.

Die Gesundheitsfragen der Risikolebensversicherung

Wer heute eine Risikolebensversicherung abschlie├čen m├Âchte, sollte sich auf einen umfangreichen Fragebogen einstellen. Es gibt dabei keinen einheitlichen Katalog an Gesundheitsfragen, jede Versicherungsgesellschaft kann unterschiedliche Daten erfragen. Jedoch beinhalten die Gesundheitspr├╝fungen in der Regel folgende Themen:

  • K├Ârpergr├Â├če & Gewicht (Body-Mass-Index BMI)
  • Medikamenteneinnahme
  • zur├╝ckliegende Unf├Ąlle und Krankenhausaufenthalte
  • Allergien (z. B. Heuschnupfen)
  • Herz-Kreislauf Erkrankungen (z. B. Bluthochdruck)
  • Beschwerden mit Magen, Darm, Galle oder Leber (z. B. Gastritis)
  • Blasen & Nierenleiden (z. B. Nierensteine)
  • Hormon- oder Stoffwechselerkrankungen (z. B. Diabetes)
  • Infektionen (z. B. HIV)
  • Tumorerkrankungen (z. B. Brustkrebs)
  • Erkrankungen des Bewegungsapparats (z. B. Bandscheibenvorfall)
  • Erkrankungen des Gehirn- und Nervenstystems (z. B. Migr├Ąne)
  • Psychische Beschwerden (z. B. Depression)
  • Erkrankungen der Sinnesorgane (z. B. Tinitus)
  • Rauschmitteleinnahme (z. B. Alkohol)
  • riskante Sportarten & Hobbies (z. B. Fallspringen)

Hier falsche oder unvollst├Ąndige Angaben zu machen, um vielleicht Risikozuschl├Ąge zu vermeiden, zahlt sich im ├ťbrigen nicht aus. Denn werden falsche Angaben gemacht, k├Ânnen Sie als Versicherter den Versicherungsschutz verlieren. Dies kann zur Folge haben, dass Ihre Angeh├Ârigen bei Ihrem Tod keine Leistungen aus der Versicherung erhalten, auch dann, wenn Sie jahrelang Beitr├Ąge in die Versicherung eingezahlt haben. Auch der Hausarzt muss angegeben werden.

Beispiele f├╝r Antr├Ąge zur Risikolebensversicherung

Es kommt nicht h├Ąufig vor, dass die Gesundheitsfragen zur Risikoversicherung von den Gesellschaften offen kommuniziert werden. Jedoch wollen viele Kunden bereits vorab einen Eindruck von den Annahmerichtlinien haben. Aus diesem Grund m├Âchte risikolebensversicherung.de seinen Besuchern einige Beispiele f├╝r Antragsformulare mitgeben, die Aufschluss ├╝ber Umfang und Inhalt der Gesundheitsfragen geben.

Wer sich die Zeit nimmt, die Antr├Ąge der Versicherer durchzulesen, wird einige Gemeinsamkeiten feststellen:

  • Ab einer Versicherungssumme von 250000 (bzw. 300000) Euro m├╝ssen bereits durchgef├╝hrte pr├Ądiktive Gentests angegeben werden.
  • Der Zeitraum in denen Erkrankungen, ├Ąrztliche Untersuchungen und Behandlungen angegeben werden m├╝ssen, beschr├Ąnkt sich meistens auf f├╝nf bis zehn Jahre.
  • Davon ausgenommen ist Krebs oder eine HIV-Infektion, sie m├╝ssen immer angegeben werden.
  • Bei manchen Versicherern ist ab bestimmten Versicherungssummen ein Einkommensnachweis erforderlich.

Bei unseren Recherchen ist uns ein Versicherer positiv aufgefallen: Die Dialog Lebensversicherung AG stellt seinen Kunden ein PDF-Dokument mit dem Titel ÔÇ×Transparenz in den AnnahmerichtlinienÔÇť (Download ├Âffnet sich im neuen Fenster) zur Verf├╝gung, in dem klar ge├Ąu├čert wird, unter welchen Umst├Ąnden ein RLV-Antrag in der Regel abgelehnt wird. Auch interessant: F├╝r Menschen, die gerne Risikosportarten betreiben listen sowohl die Hannoversche als auch die Dialog genau auf, welche Aufpreise oder Ausschl├╝sse f├Ąllig werden.

Risikolebensversicherung Raucher

Raucher sterben im Durchschnitt ca. 7 Jahre eher als Nichtraucher. Dieses Risiko legen die Versicherer auf die Raucher um. Hier ist die Spanne sehr gro├č: Laut Stiftung Warentest (Finanztest Ausgabe Juni 2017) gibt es eine Spanne f├╝r Risikolebensversicherungen f├╝r Raucher von 400 Euro, ein gr├╝ndlicher Vergleich zahlt sich also aus. Wichtig ist, dass man selbst, wenn man nur eine Zigarette pro Monat raucht, als Raucher eingestuft wird. Wer innerhalb des letzten Jahres geraucht hat muss eine Risikolebensversicherung f├╝r Raucher abschlie├čen.

Der Gelegenheitsraucher ist hier eventuell geneigt, falsche Angaben zu machen. Wenn der Versicherungsfall dann eintritt k├Ânnten die Hinterbliebenen den Versicherungsschutz verlieren, wenn die Todesursache in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Rauchen steht. Wenn die Versicherung kulant ist, wird eventuell noch die Versicherungssumme ausgezahlt, die ein Raucher f├╝r die eingezahlten Beitr├Ąge erhalten h├Ątte, so dass die Kosten der Risikolebensversicherung teilweise wieder zur├╝ck flie├čen.

Gen-Tests bei Risikolebensversicherungen

Das schreibt die Versicherung

Es ist uns untersagt, die Mitteilung von Ergebnissen oder Daten aus bereits vorgenommenen genetischen Untersuchungen oder Analysen zu verlangen oder solche Ergebnisse oder Daten entgegenzunehmen oder zu verwenden. Diese Einschr├Ąnkung gilt nicht, sofern eine Versicherungssumme von 300.000 Euro oder mehr vereinbart wird.

Das schreibt der Gesetzgeber

┬ž 18 Genetische Untersuchungen und Analysen im Zusammenhang mit dem Abschluss eines Versicherungsvertrages

(1) Der Versicherer darf von Versicherten weder vor noch nach Abschluss des Versicherungsvertrages

die Vornahme genetischer Untersuchungen oder Analysen verlangen oder die Mitteilung von Ergebnissen oder Daten aus bereits vorgenommenen genetischen Untersuchungen oder Analysen verlangen oder solche Ergebnisse oder Daten entgegennehmen oder verwenden.

F├╝r die Lebensversicherung, die Berufsunf├Ąhigkeitsversicherung, die Erwerbsunf├Ąhigkeitsversicherung und die Pflegerentenversicherung gilt Satz 1 Nr. 2 nicht, wenn eine Leistung von mehr als 300 000 Euro oder mehr als 30 000 Euro Jahresrente vereinbart wird.

(2) Vorerkrankungen und Erkrankungen sind anzuzeigen; insoweit sind die ┬ž┬ž 19 bis 22 und 47 des Versicherungsvertragsgesetzes anzuwenden.

...und das ist gemeint

Das bedeutet, dass falls man jemals einen Gen-Test durchf├╝hren lassen hat, diese Ergebnisse erst ab einer Versicherungssumme der Risikolebensversicherung von 300.000 Euro offen gelegt werden m├╝ssen. Die Versicherung darf jedoch keinen Gen-Test anordnen. Falls Vorerkrankungen bestehen, die durch den Gen-Test offenbart wurden, so m├╝ssen diese jedoch in jedem Fall angegeben werden!

Risikovoranfrage anstatt Risikolebensversicherung ohne Gesundheitspr├╝fung?

Das Sorge ist nachvollziehbar: Wer sich nicht eines guten Gesundheitszustandes erfreut oder unweigerlich Risiken durch den Beruf tr├Ągt, k├Ânnte verunsichert sein, einen Antrag auf eine Risikolebensversicherung zu stellen. Ganz ungerechtfertigt ist diese Sorge nicht, denn Versicherer k├Ânnen risikobehaftete Kunden an das Hinweis- und Informationssystem (HIS) der deutschen Versicherungswirtschaft ├╝bermitteln. Das HIS ist eine Auskunftei, in der atypische Schadensh├Ąufigkeiten, besondere Schadenfolgen, erschwerte Risiken und Auff├Ąlligkeiten im Schaden- und Leistungsfall gespeichert werden.

Welche Konsequenzen kann ein Eintrag in die Wagnisdatei haben?

Nehmen wir ein fiktives Beispiel: Ein Ger├╝stbauer, der f├╝r seine Familie eine Risikolebensversicherung abschlie├čen m├Âchte. Er stellt bei einer Versicherungsgesellschaft einen Antrag, der aufgrund seines hohen Berufsrisikos abgelehnt wird. Diese meldet wiederum an das HIS, dass der Antragssteller ein erschwertes Risiko darstellt. Worin sich das Risiko konkret manifestiert, steht nicht in der Mitteilung.

Der Ger├╝stbauer sucht allerdings weiter einen Hinterbliebenenschutz f├╝r seine Familie und stellt flei├čig Antr├Ąge bei anderen Versicherungen. Die wiederum pr├╝fen im Hinweis-und Informationssystem, ob ├╝ber den Handwerker ein Eintrag vorliegt. Und tats├Ąchlich! Ein erschwertes Risiko! Der Antragssteller wurde bei einer anderen Versicherungsgesellschaft bereits abgelehnt. Er hat zwar immer wahrheitsgem├Ą├č angegeben, dass er Ger├╝stbauer ist, aber er k├Ânnte aus Sicht der Versicherer ja andere Risiken in der Zwischenzeit unterschlagen. Eine eingehende Pr├╝fung bedeutet einen Mehraufwand. Der einfachere Weg ist, den Antrag einfach abzulehnen. So kommt der Handwerker nie zum dringend ben├Âtigten Versicherungsschutz.

Zugegeben: Diese Darstellung ist ein wenig ├╝berspitzt und ihr ermangelt es nicht einer gewissen Polemik. Grunds├Ątzlich ist das HIS im Interesse von Versicherungskunden, da es unberechtigte Anspr├╝che, die aufgrund von falschen Angaben gemacht werden, abwehren kann. Schlie├člich ist es der Zweck einer Versicherungsgemeinschaft, das Risiko des Einzelnen auf die Gesamtheit zu verteilen. Dabei muss sich jeder Einzelne darauf verlassen k├Ânnen, dass die Pr├Ąmien dem jeweiligen abzusichernden Risiko entsprechen und er nicht f├Ąlschlicherweise mit Kosten belastet wird, die durch den Versicherungsbetrug anderer entstehen. Allerdings kann es auch dazu f├╝hren, dass Vertr├Ąge abgelehnt werden. Zwar wird dies vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. vehement abgestritten, allerdings stellt sich hier die berechtigte Frage, wie das gepr├╝ft werden soll.

Welche M├Âglichkeiten haben Verbraucher, einen Eintrag ins HIS zu verhindern?

Um einem Eintrag in die Wagnisdatei zu entgehen, ist es am besten eine (anonyme) Risikovoranfrage ├╝ber einen Versicherungsmakler zu stellen. Dabei f├╝llen Sie (nat├╝rlich unbedingt wahrheitsgem├Ą├č!) einen Fragebogen zu Ihrem Gesundheitszustand aus. Mit diesem Fragebogen stellt Ihr Makler eine Vorabanfrage bei den Gesellschaften, holt Angebote ein und kann so feststellen, ob Sie versicherbar sind und welche Kosten daraus entstehen.

Allerdings lassen sich auch nicht alle Versicherer auf dieses anonyme Verfahren ein. In einem pers├Ânlichen und vertraulichen Gespr├Ąch mit Ihrem Versicherungsmakler werden Sie am ehesten herausfinden k├Ânnen, welches Vorgehen f├╝r Sie das Beste ist. Einen Kontakt zu einem unserer Experten, k├Ânnen Sie ├╝ber dieses Formular anfordern.

Wie kann ich erfahren, ob ein Eintrag ├╝ber mich vorliegt?

Das Unternehmen informa Insurance Risk and Fraud Prevention GmbH betreibt die Wagnisdatei der Versicherungswirtschaft. Sie verpflichtet sich zur Auskunft gegen├╝ber Verbrauchern. Privatpersonen k├Ânnen einmal im Jahr auf postalischem Wege in Erfahrung bringen, ob ein Eintrag ├╝ber Sie vorliegt. Auf der Webseite des IRFP finden Sie bereits vorgefertigte Formulare zum Ausdrucken.

Abbau von Risikozuschl├Ągen

Auch wenn eine Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsfragen nicht m├Âglich ist, sollte man sich von h├Âheren Risikozuschl├Ągen nicht abschrecken lassen. Denn Sie k├Ânnen unter Umst├Ąnden mit der jeweiligen Versicherungsgesellschaft einen sp├Ąteren Abbau der Risikozuschl├Ąge vereinbaren. Dies ist beispielsweise dann sinnvoll, wenn Sie mit dem Rauchen aufh├Âren oder aber der Heilungsprozess einer bei Vertragsabschluss bestehenden Krankheit abgeschlossen wird. Wichtig ist es, die Versicherungsgesellschaft vor Abschluss der Police auf diese M├Âglichkeit anzusprechen, da der Versicherer nicht dazu verpflichtet ist, den Tarif zu Ihren Gunsten neu zu kalkulieren. H├Ąufig zeigen sich die Versicherer aber kulant, wenn es um eine entsprechende Vereinbarung im Vorfeld geht.

Die richtige Risikolebensversicherung finden

Wenn Sie das Ergebnis einer Gesundheitspr├╝fung bef├╝rchten, empfiehlt es sich umso mehr, die Beratung durch einen unabh├Ąngigen Experten in Anspruch zu nehmen. Denn die verschiedenen Versicherungsgesellschaften beurteilen verschiedene Krankheitsbilder und Risikofaktoren unterschiedlich. So kann eine k├Ârperliche Beschwerde bei einem Versicherer zu einem moderaten Zuschlag f├╝hren, w├Ąhrend sich das gleiche Risiko bei einem anderen Versicherer sehr stark auf den Versicherungsbeitrag auswirkt.

Auch mit der Einf├╝hrung der neuen Unisex-Tarife wird eine Beratung noch wichtiger. Denn die Versicherungsgesellschaften mussten ihre Tarife neu kalkulieren. Dadurch sind vorher sehr g├╝nstige Tarife zum Teil erheblich teurer geworden. Laut dem Risikolebensversicherung Test von Stiftung Warentest im April 2013 zahlen Frauen durchschnittlich 31% drauf, M├Ąnner sparen nur 9%. Empfehlungen aus der Zeit vor der Uni-Sex-Umstellung sind also nur noch teilweise zutreffend!

Sterbegeldversicherung als Alternative zur Risikolebensversicherung?

Manchmal nutzen alle Ma├čnahmen nichts, die wir auf dieser Seite vorgestellt haben. Einige Wenige haben das Pech, dass sie von keiner Versicherungsgesellschaft eine Police bekommen oder die Kosten daf├╝r exorbitant hoch liegen d├╝rften. Dies kann zum einen an zu vielen und zu schwerwiegenden Vorerkrankungen liegen, zum anderen an einem zu hohen Eintrittsalter oder gef├Ąhrlichen Beruf.

Die Sterbegeldversicherung ist, wie die Risikolebensversicherung, ein Versicherungsprodukt, das Hinterbliebenen eine Versicherungssumme ausbezahlt, sollte die versicherte Person sterben. Allerdings gibt es im Gegensatz zur Risikolebensversicherung keine Laufzeit. Der Versicherer steht also in einer unbedingten Leistungspflicht, was wiederum bedeutet, dass die Versicherungssumme in jedem Fall ausgezahlt wird (einleuchtend, denn kein Versicherungsnehmer lebt ewig).

Eine Sterbegeldversicherung ist deshalb als Alternative zur Risikolebensversicherung in Betracht zu ziehen, da (je nach Gesellschaft und Tarif)

  • die Aufnahme ohne Gesundheitsfragen erfolgen kann.
  • in einigen F├Ąllen ein Eintrittsalter ├╝ber 85 Jahre hinaus m├Âglich ist.

Allerdings tun wir uns schwer, Ihnen eine eindeutige Empfehlung f├╝r dieses Produkt auszusprechen. Bitte ber├╝cksichtigen deshalb folgende Einschr├Ąnkungen:

  • Eine Sterbegeldversicherung hat den Zweck, die Kosten einer Bestattung zu tragen. Sie ist keine vollumf├Ąngliche Hinterbliebenenabsicherung wie die Risikolebensversicherung, denn es ist oft nur eine Versicherungssumme bis h├Âchstens 10.000 bzw. 25.000 Euro m├Âglich.
  • Wer keine Gesundheitsfragen beantwortet, muss eine Wartezeit in Kauf nehmen. Stirbt der Versicherte in diesem Zeitraum, erhalten die Hinterbliebenen nur einen Teil der eingezahlten Beitr├Ąge zur├╝ck.
  • Einige Tarife sind ├Ąu├čerst unrentabel f├╝r den Versicherungsnehmer. Vor Abschluss gilt es, Kosten und Leistung in ein vern├╝nftiges Verh├Ąltnis zu setzen.

Da bereits die Bestattungskosten bei geringen Reserven ein existenzielles Risiko f├╝r die Angeh├Ârigen darstellen k├Ânnen, kann eine Sterbegeldversicherung helfen, diese Absicherungsl├╝cke zu schlie├čen. Falls Sie eine Beratung zur Sterbegeldversicherung w├╝nschen, k├Ânnen Sie sie hier anfordern.

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