Risikolebensversicherung: Steuer für Versicherte und Hinterbliebene

FINANZIELLER SCHUTZ FÜR IHRE LIEBSTEN

FINANZIELLER SCHUTZ FÜR IHRE LIEBSTEN

hohe Versicherungssumme bei niedrigen Beiträgen

optimaler Schutz passend zu Ihrem Bedarf

über 100 Tarife im individuellen Vergleich

unverbindlich und kostenlos

ABSICHERUNG FÜR IHRE LIEBSTEN

100 Tarife im Versicherungsvergleich

kostenlos und unverbindlich

Steuer Risikolebensverischerung

Versicherungsnehmer können die Risikolebensversicherung Steuer sparen. Ihre eingezahlten Beiträge für den Versicherungsschutz müssen sie dazu in ihrer Steuererklärung angeben.

Auch Hinterbliebene, die eine Todesfallleistung von der Risikolebensversicherung erhalten, müssen sich mit dem steuerlichen Aspekt auseinandersetzen.

Mit einem einfachen Trick können  sich Angehörige ebenfalls Steuervorteile sichern.

Wie können Versicherungsnehmer die Risikolebensversicherung von der Steuer absetzen?

Um bei der Risikolebensversicherung Steuern zu sparen, müssen Versicherte ihre gezahlten Beiträge als Sonderausgaben in ihrer Steuererklärung geltend machen. Auf diese Weise können sie ihre Prämien für die Risikolebensversicherung von der Steuer absetzen. Die gesetzliche Grundlage dafür können Versicherte im Paragraph 10 des Einkommenssteuergesetzes nachlesen (§ 10 Abs. 1 Nr. 3a EStG). Dieser besagt, dass Beiträge für solche Risikoversicherungen, die nur für den Todesfall eine Leistung vorsehen, als Sonderausgaben gelten.

Hinweis

Die sogenannten Vorsorgeaufwendungen können immer nur bis zum geltenden Höchstbetrag von der Steuer abgesetzt werden. Je Kalenderjahr sind das bis zu 1.900 Euro, wenn dem Steuerpflichtigen ein steuerfreier Zuschuss zur Krankenversicherung gewährt wird. Wer seine Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge selbst zahlt, darf sogar bis zu 2.800 Euro pro Jahr geltend machen.

Wo müssen Versicherte ihre Beiträge in der Steuererklärung angeben?

Die Beiträge für die Risikolebensversicherung mindern das zu versteuernde Einkommen eines Steuerpflichtigen, wenn dieser seine Sonderausgaben geltend macht. Hierzu muss der Versicherte seiner Steuererklärung die Anlage Vorsorgeaufwand hinzufügen und dort unter dem Punkt „Weitere sonstige Vorsorgeaufwendungen“ (ab Zeile 46) die Höhe der gezahlten Versicherungsprämie eintragen.

Die steuerliche Behandlung der Einzahlungen in die Risikolebensversicherung ist für diejenigen, die im Todesfall finanzielle Leistungen erhalten, eher irrelevant. Für die Empfänger der vereinbarten Versicherungssumme geht es vielmehr darum, welche Steuern sie für den Ertrag aus der Risikolebensversicherung zahlen müssen. Hierbei ist nicht die Einkommenssteuer betroffen, sondern die Erbschaftssteuer. Sobald der entsprechende Freibetrag überschritten wird, meldet sich nämlich das Finanzamt bei dem Empfänger der vereinbarten Versicherungssumme.

Welche Rolle spielt die Erbschaftssteuer bei der Risikolebensversicherung?

Die Steuer kann das Erbe und ebenso die Leistungen der Risikolebensversicherung mindern. Allerdings steht jedem unbeschränkt steuerpflichtigen ein Freibetrag zu, auf den keine Steuer anfällt. Für Ehe- und Lebenspartner liegt dieser recht hoch bei 500.000 Euro, für Kinder und Stiefkinder bei 400.000 Euro. Andere Personen, etwa Geschäftspartner oder Freunde in der Steuerklasse I haben einen Freibetrag von 100.000 Euro, Personen in Steuerklasse II oder III von 20.000 Euro.

Tipp

So umgeht man bei der Risikolebensversicherung die Erbschaftssteuer

Gerade für diejenigen Bezugsberechtigten mit einem zu niedrigen Freibetrag gibt es einen kleinen Trick, mit dem die Erbschaftssteuer bei der Risikolebensversicherung umgangen werden kann. Ist nämlich die empfangsberechtigte Person bei einem Todesfall zugleich der Versicherungsnehmer des Vertrags, so kann die Steuer gespart werden. Sobald der Empfänger der Leistungen auch der Beitragszahler der entsprechenden Police ist, wird die Auszahlung nach Tod der versicherten Person steuerfrei. Weitere nützliche Informationen bezüglich Ihrer Steuererklärung finden Sie auf elster.de.

Fazit zur Risikolebensversicherung: Steuer rechtzeitig bedenken

Die Ausführungen zu den Steuern bei der Risikolebensversicherung zeigen, dass sowohl der Versicherungsnehmer als auch die bezugsberechtigte Person im Versicherungsfall frühzeitig über die steuerlichen Aspekte eines Vertrags nachdenken sollten. Wer rechtzeitig plant, kann Steuern einsparen und so am Ende mehr Geld erhalten.

Was kostet eine Risikolebensversicherung?

Mit einer Risikolebensversicherung können Sie für Ihre Angehörigen vorsorgen, falls Sie sterben. Die Kosten für diese Risikovorsorge sind vergleichsweise niedrig, da hierbei kein Kapital für Ihre Altersvorsorge gebildet wird. Lesen Sie hier mehr zu den Kosten der Risikolebensversicherung.

Eine leistungsstarke und zuverlässige Risikolebensversicherung kann je nach den individuellen Voraussetzungen und Wünschen des Versicherungsnehmers unter 100 Euro oder auch über 500 Euro pro Jahr kosten. Der Preis ist unter anderem von der Versicherungssumme und der Vertragslaufzeit abhängig. Zudem haben das Alter der versicherten Person sowie deren Gesundheitszustand entscheidenen Einfluss auf die Kosten. Daher werden im Antrag diverse Gesundheitsfragen für die Risikolebensversicherung behandelt.

Versicherte, die einen gefährlichen Beruf ausüben oder ein riskantes Hobby haben, müssen bei der Risikolebensversicherung ebenso mit Zuschlägen rechnen wie Raucher oder Übergewichtige. Die einfache Rechnung der Anbieter: Wer eine geringere Lebenserwartung hat, zahlt auch mehr für die Hinterbliebenenvorsorge.

Alter / Deckungssumme50.000 Euro100.000 Euro200.000 Euro
60 Jahre55 Euro
(151 für Raucher)
43 Euro
(85 für Raucher)
85 Euro
(169 für Raucher)
30 Jahre7 Euro
(18 für Raucher)
14 Euro
(35 für Raucher)
28 Euro
(70 für Raucher)
40 Jahre10 Euro
(25 für Raucher)
19 Euro
(50 für Raucher)
38 Euro
(99 für Raucher)
50 Jahre14 Euro
(27 für Raucher)
28 Euro
(76 für Raucher)
55 Euro
(151 für Raucher)

Tipp

Kosten sparen mit der Risikolebensversicherung auf zwei Leben

Mit einer Risikolebensversicherung auf verbundene Leben können sich zwei Personen – etwa Ehepaare, Lebenspartner oder Geschäftspartner – gegenseitig absichern. Oftmals ist diese Variante der Risikolebensversicherung günstiger als zwei einzelne Verträge.

Risikolebensversicherung: Was hat Unisex an den Kosten geändert?

Früher war die Risikolebensversicherung für Frauen günstiger als für Männer, denn den weiblichen Versicherten kam hier die höhere Lebenserwartung zugute. Seit der Einführung der Unisex-Tarife im Dezember 2012 ist es den Versicherern allerdings untersagt, bei der Prämienberechnung zwischen den Geschlechtern zu unterscheiden. Nach der Umstellung auf die Einheitstarife haben Verbraucherschützer mehrfach kritisiert, dass Unisex dazu geführt hat, dass Frauen jetzt bis zu 30 Prozent mehr für die Risikolebensversicherung zahlen müssen als zuvor. Stiftung Warentest hat ermittelt, dass der Beitrag für Männer im Schnitt um neun Prozent gesunken ist.

Überschüsse senken Kosten der Risikolebensversicherung

Wenn Sie sich für einen Anbieter entscheiden, der Überschüsse erwirtschaftet, können sich Ihre Kosten für die Risikolebensversicherung gegebenenfalls noch reduzieren. Die Versicherer gehen die Überschussbeteiligung allerdings unterschiedlich an: Einige Anbieter zahlen Überschussanteile an ihre Kunden aus, andere nutzen die Überschüsse zur Beitragsverrechnung, so dass die regelmäßigen Kosten für die Versicherten sinken. Neben der Beitragsreduzierung ist der Todesfallbonus eine weitere Form der Überschussbeteiligung. Hierbei erhöht die Versicherung die Leistung im Todesfall des Versicherten.

FINANZIELLER SCHUTZ FÜR IHRE LIEBSTEN

FINANZIELLER SCHUTZ FÜR IHRE LIEBSTEN

hohe Versicherungssumme bei niedrigen Beiträgen

optimaler Schutz passend zu Ihrem Bedarf

über 100 Tarife im individuellen Vergleich

unverbindlich und kostenlos

ABSICHERUNG FÜR IHRE LIEBSTEN

100 Tarife im Versicherungsvergleich

kostenlos und unverbindlich

Das könnte Sie auch interessieren

Tarifrechner

Mit wenigen Angaben zum günstigen Tarif!

Zum Risikolebensversicherung Rechner
Vorsorge

Es ist mehr als ein Testament zu schreiben...

Zum Vorsorge Ratgeber