Risikosportarten in der Risikolebensversicherung: Wie finde ich günstigen Schutz?

Risikolebensversicherung Bergsteigen

Wer als aktiver Sportler auf der Suche nach einer günstigen Risikolebensversicherung ist, wird je nach ausgeübter Sportart bei einigen Gesellschaften enttäuscht. Deftige Risikozuschläge, die die Absicherung unattraktiv machen oder gar ein kompletter Leistungsausschluss, frustrieren Sportbegeisterte. Wie Sie Ihre Nerven bei der Suche nach einem passenden Versicherungsschutz schonen können, erfahren Sie hier.

Sport und Hobbys in der Risikolebensversicherung

„Sport ist Mord!“ Diesen Eindruck können Verbraucher bekommen, wenn sie eine Risikolebensversicherung suchen, die ihre sportlichen Aktivitäten günstig mit einschließt. Eins vorweg: Typische Sportarten, wie Joggen, Fußballspielen oder Fahrradfahren, werden nicht mit Risikozuschlägen belegt (es handelt sich hier um Breitensportarten). Anders sieht das schon beim Tauchen, Bergsteigen, Kampfsport oder Fallschirmspringen aus. Wer diese Risikosportarten betreibt, hat - statistisch gesehen - ein erhöhtes Risiko zu versterben. Die höhere Wahrscheinlichkeit spiegelt sich dann im höheren Monatsbeitrag wieder.

Individuelle Kalkulation

Ein Vergleich der unterschiedlichen Tarifmodelle und Gesellschaften wird für den Laien damit ausgeschlossen. Jede Versicherung kalkuliert nach dem individuellen Fall, weshalb Aussagen, wie „Fallschirmspringen führt bei Gesellschaft xy zu einem Aufschlag von z Prozent“, unmöglich sind.

Risikolebensversicherung und Tauchen

Dies ist von den Versicherern jedoch nicht als Schikane gegenüber ihren (potenziellen) Kunden gedacht. Betrachtet man beispielsweise die Sportart Tauchen genauer, lassen sich durchaus verschiedene Nuancen feststellen. Da gibt es die Freizeittaucher, die gemütlich in 10 Meter Tiefe ein paar Fische betrachten, die Apnoe-Taucher, die sich in große Tiefen ohne zusätzliche Sauerstoffversorgung wagen oder die Höhlen-Taucher, die bei Expeditionen unerforschte Welten entdecken. Die Liste lässt sich fortführen, doch bis hierher reicht sie, um deutlich zu machen: Selbst innerhalb einer Sportart gibt es mehr oder weniger hohe Risiken, die sich auf die Sterbewahrscheinlichkeit und damit auf die Prämie der Risikolebensversicherung auswirken.

Anonyme Risikovoranfrage als Lösung

Was können Verbraucher also tun, wenn sie nicht von Versicherung zu Versicherung tingeln möchten, um eine günstige Todesfallabsicherung für ihre Angehörigen zu erhalten? Vorab: Bei jeder Gesellschaft persönlich einen Antrag zu stellen, ist so ziemlich das Unvorteilhafteste, was Sie tun können. In erster Linie geht es dabei nicht um den Zeitaufwand, den man sich hiermit aufbürdet. Vielmehr noch läuft man Gefahr, im Hinweis- und Informationssystem der Versicherer zu landen (mehr Infos auf Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung).

Für Ihren passenden Verssicherungsschutz sollten Sie deshalb einen Profi für die Suche beauftragen. Ein Makler hat nicht nur entsprechende Erfahrungswerte bei der Annahmepolitik und Preisgestaltung der Versicherungsgesellschaften, er ist außerdem in der Lage eine anonyme Risikovoranfrage zu stellen. Mit dieser Voranfrage können bereits die Möglichkeiten und Kosten einer Risikolebensversicherung abgesteckt werden, ohne dass eine Gesellschaft oder das HIS jemals Ihren Namen in Erfahrung bringen kann.

Alternativen bei der Kombination mit Unfallversicherung

Versicherungsexperten sind ferner dazu in der Lage, Ihnen ein individuelles Schutzpaket zu schnüren. In einigen Fällen ist es beispielsweise günstiger und sinnvoller bestimmte Ereignisse aus dem Leistungsumfang der Risikolebensversicherung auszuschließen, um diese dann in einer Unfallversicherung mit Todesfallleistung abzudecken.

Gefährliche Hobbys immer angeben!

Ganz gleich, wie Sie sich entscheiden, einen Fehler sollten Sie unter keinen Umständen begehen: die Unterschlagung von Angaben betreffend Ihres Gesundheitszustandes und Ihrer Freizeitaktivitäten. Kommt es nämlich zu einem Unglück, ist es für die Versicherer ein Leichtes festzustellen, ob Sie eine Sportart regelmäßig betrieben haben oder nicht. In den meisten Fällen genügt bereits ein Anruf im Sportfachgeschäft oder ein Blick in das Logbuch, wie es bei Tauchgängen geführt wird. Wird festgestellt, dass der Tod aufgrund dieser - nicht erfolgten - Angaben eintrat, wird die Auszahlung der Versicherungssumme verweigert und es gibt nur die bis dato gezahlten Beiträge zurück. Die vollständige und wahrheitsgemäße Beantwortung der Gesundheitsfragen ist deshalb Pflicht, wenn Sie einen sicheren Schutz für Ihre Angehörigen möchten!